Am Samstag den 10.12.2011 fand nun das erste Charity-Event für unser Projekt Asyl für Yoga statt und sagenhafte 1.267 Euro sind das Ergebnis...Wow!...
Mein Dank geht an Euch,
die Ihr mit Leib und Seele direkt vor Ort dabei wart, mitgeholfen habt
oder uns auch aus der Ferne finanziell und mit guten Gedanken unterstützt habt.
Wir können wirklich was bewegen, das hat der Samstag klar gezeigt. Die Energie und der persönliche Einsatz für die Sache war für mich in jedem Winkel des Raumes spürbar:-) und hat uns zu Tränen gerührt.
Zum Schutz der Jugendlichen wird kein Foto veröffentlicht, ich sende es Euch aber sehr gerne auf Anfrag per Mail und nur zum persönlichen Gebrauch.
Die Anlage zum Glück: Was aus dem Geld geworden ist und was sonst noch so passiert ist, findest Du hier
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Eine Herzensangelegenheit nimmt Schritt für Schritt Gestalt an:
1. Schritt März 2011:
Während dieses Atemseminars hat Stephanie, eine Teilnehmerin, die jugendliche Flüchtlinge in einer Wohngruppe betreut, plötzlich gesagt: "das wäre doch auch was für meine Jungs!"... und so fing alle an.
2. Schritt Juni 2011:
Am 29. Juni 2011 war es dann soweit, meine erste Probestunde für jugendliche Flüchtlinge
im Alter zwischen 14.-18. Jahren fand mit freundlicher Unterstützung des Jugendamts in deren Räumen in der Prielmaierstraße am Hauptbahnhof statt.
Für mich persönlich ein sehr bewegendes Erlebnis mit wieviel Feingefühl und Offenheit die Jugendlichen sich dem Yoga und mir geöffnet haben, auch wenn sie aus einer anderen Welt mit anderem Frauenbild und religiösen Hintergründen kommen. Somit mein Statement dazu:
Yoga ist für alle da und er stellt eine direkte Verbindung zum Herzen her.
3. Schritt Oktober 2011:
Ein weiterer großer Schritt ist, dass der Jugendhilfeverbund JustM nun für 3 Jungs die Teilnahme für die Maßnahme Mental Coaching & Yoga bewilligt hat und sie einen meiner Kurse besuchen dürfen. Die Freude bei den Jugendlichen darüber war und ist riesengroß.
4. Schritt Dezember 2011:
Samstag 10.12.2011 Charity-Event: Asyl für Yoga. Spendenaktion für das Haus in Trudering, wo 7 Jugendliche-im-laufenden-Asylverfahren im vollbetreuten Wohnen, leben. 90 Minuten "multikulturelles & integratives" Yoga und dann Verspeisung der somalischen Teigtaschen, die die Jugendlichen am Vortag stundenlang vorbereitet hatten. Danke Stef, für Dein großes Herz, Deinen unermüdlichen Einsatz für die Jungs und den Glauben an dieses Projekt. Danke Wolfy, dass wir dazu bei Dir in der Yogerei sein durften und den Spezialpreis für den Raum!
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Hintergrund:
Mit all den Gefühlen, die durch eine teilweise jahrelange Flucht aus dem Heimatland und der Ungewissheit in der Fremde einhergehen, sind die Kinder/Jugendlichen trotz guter Betreuung
auf sich alleine gestellt. Um Asyl bitten, eine fremde Sprache lernen, ein Kulturschock, das Gefühl
des Entwurtzelt-seins, die drohende Abschiebung oder lange Wartezeiten für Therapie (wenn überhaupt), sowie die Abhängigkeit auf das Wohlgesonnenseins eines fremden Landes sind für uns, die wir in Freiheit leben und den Überfluss genießen sowieso schwer nachvollziehbar. Diese Gefühle der Ohnmacht in so jungen Lebensahren, äußert sich oft in Ängsten, Zweifeln, Kontakt-schwierigkeiten, Hoffnungslosigkeit und auch Wut.
Umso mehr zeigt sich, dass unsere Form der Freiheit und Lebensart, nicht überall auf der Erde
für alle gleich ist. Und auch wenn wir hier bei uns Gesetzte/Rechte haben, so heißt dass noch lange nicht, das es im Miteinander gelebt wird, dass die Würde des Menschen unantastbar ist...
Es ist für jeden von uns möglich, einen Teil für eine friedlichere Welt beizutragen. Schon alleine durch die Auseinandersetzung mit uns Selbst, Selbstliebe und eigene innere Zufriedenheit tragen wir Gutes in die Welt. Der Weg, die Dinge, Menschen und deren Machenschaften kritisch zu hinterfragen, genau hinzusehen und sich einzusetzen, ist garnicht so schwierig, wie wir oft auch nur aus eigener Bequemlichekeit heraus, glauben!
Auch Du kannst etwas tun!
Da die Aufwendung für das tägliche Leben mit ca. 70 Euro pro Monat abgegolten sind, steht den Jugendlichen sonst keine weitere Unterstützung wie Kleidungszuschuss oder sonstiges zur Verfügung, wie z.B. Sozialhilfeempfängern. Alle Kosten z.B auch für anwaltliche Unterstützung wegen des laufenden Asylverfahrens, nötige Arzeneimittel, Schulmaterial, Kleidung und zum Teil auch die Kosten für Fahrkarte müssen davon bezahlt werden.
Das, was für uns so selbstverständlich ist, wie ein Buch oder Stifte kaufen, ein Besuch im Kino, neue Turnschuhe, ins Schwimmbad gehen, oder einen Besuch im Zoo ist für diese jungen Menschen fast unerreichbar. Aber auch Hilfe bei Alltäglichem, z.B. Begleitung bei einem Amtsbesuch, Lesen üben, Nachhilfe geben, Fußballspielen oder statt 2 Kinder einfach noch eines mehr zum Ausflug ins Auto packen,...es gibt so viele Möglichkeiten.
Wenn Du also Lust hast, Dich persönlich einzubringen, jemandem finanziell zu unterstützen oder auch mit einem der Jugendlichen einfach nur so in Kontakt zu gehen um eine Art "Patenschaft" zu übernehmen, melde Dich bei mir unter info@yoga-rebhan.de
Freude bereiten ist so einfach und tut uns allen so gut.
Ich persönlich sorge dafür, dass Deine Spende/Einsatz auch direkt beim Jugendlichen ankommt.
ein herzliches Namasté
Eure Christine

